Gewähltes Thema: Storytelling‑Techniken für Interior‑Design‑Autorinnen und ‑Autoren. Tauche ein in Strategien, die Materialien, Licht und Lebensgewohnheiten in fesselnde Erzählungen verwandeln. Abonniere den Blog, teile Fragen und inspiriere andere mit deinen eigenen Raumgeschichten.

Die erzählerische Grundlage: Der Raum als Protagonist

Beginne mit der Lage, Geschichte und Nutzung des Ortes. Beschreibe Nachbarschaftsgeräusche, Tageslichtverlauf, Blickbeziehungen und Wege. Frage dich: Welche Bedürfnisse löst dieser Raum, und wie verändert er das Leben der Menschen?

Sensorisches Schreiben: Materialien, Licht und Klang

Vergleiche Leinen mit kühlem Morgenwind, Samt mit gedämpfter Bühnenruhe, Sichtbeton mit ehrlicher Direktheit. Vermeide bloße Adjektivketten. Lade Leser ein, ihre Lieblingsmaterialien zu nennen, die sie sprachlich spüren möchten.

Stimme und Tonalität: Markenidentität im Wort

Die passende Erzählstimme finden

Definiere Werte: ruhig, präzise, verspielt, poetisch. Schreibe eine kurze „Stimm‑Notiz“ je Projekt. Teste laut gelesen. Bitte Community um Feedback: Klingt die Stimme nach Studio, Bewohnerin oder Magazin?

Wortfelder als Markenzeichen

Kuratiere Vokabular: Materialien, Verben der Bewegung, Lichtbegriffe. Nutze aktive Verben wie schweben, erden, rahmen. Sammle No‑Go‑Wörter. Teile deine Wortlisten und lass andere ihre Favoriten ergänzen.

Kohärenz über Kanäle

Halte Tonalität in Portfolio, Newsletter und Social Posts stabil. Variiere Rhythmus je Medium, nicht Haltung. Frage Abonnentinnen: Wo liest ihr am liebsten Interior‑Stories, und welchen Ton erwartet ihr dort?
Frage nach Gewohnheiten: Wo landet die Post, wohin mit nassen Mänteln, wann ist es zu laut? Aus Antworten entstehen Szenen. Teil dein bestes Frage‑Set mit der Community für gemeinsames Lernen.

Menschen im Mittelpunkt: Bewohner‑Porträts und Anekdoten

Visuelle Sprache im Text: Metaphern, Bilder, Rhythmus

Vergleiche ohne Kitsch: „Die Treppe windet sich wie eine ruhige Melodie.“ „Messing setzt warme Kommas.“ Teste mehrere Bilder, wähle eines. Frage: Welche Metapher ließ dich zuletzt einen Raum klarer sehen?

Visuelle Sprache im Text: Metaphern, Bilder, Rhythmus

Weite Räume atmen in längeren Sätzen. Kompakte Zonen brauchen kurze Impulse. Variiere Tempo bewusst. Lies Texte im Schrittmaß deines Rundgangs. Teile eine Passage und bitte um Takt‑Feedback.
Timeinfocus
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